Streckenportrait
Der Grand Prix von Kanada wird in der Innenstadt von Montreal auf einer mitten im St. Lawrence-Strom künstlich angelegten Insel namens Notre-Dame ausgetragen. Die Insel errichtete man anlässlich der Weltausstellung 1967, und später nutzte man sie auch für Wettveranstaltungen der Sommerolympiade im Jahre 1976. Nachdem die frühere Rennstrecke nicht mehr sicher genug war, entschieden sich die Veranstalter für die kosteneffiziente Lösung und verlegten den Grand Prix auf die Île Notre-Dame. Die Strecke erhielt nach dem tragischen Tod des beliebten Formel-1-Piloten 1982 den Namen Circuit Gilles Villeneuve.
Der High-Speed-Kurs besteht aus Passagen mit schnellen und langsamen Kurven sowie langen Geraden. Für Autorennen konzipiert, wird er dennoch größtenteils als öffentliche Straße genutzt. Aus diesem Grund sind die Absperrungen an vielen Stellen nahe am Asphalt, was bereits vielen erfahrenen Piloten Probleme verursachte. Der berühmteste Teil des Kurses ist die am Ende der letzten Schikane befindliche bogenförmige Gerade, die wegen ihrer Aufschrift „Bienvenue au Québec" (Willkommen in Quebec) lange Zeit als Quebec Wand erwähnt. Seit 1999 trägt die Anlage den Spitznamen „Wand der Weltmeister", da das Rennen bisher bereits für drei Formel-1-Weltmeister - Michael Schumacher, Damon Hill und Jacques Villeneuve - durch eine Kollision mit dieser Wand endete.
Trotz der erwähnten Schwierigkeiten lieben die Piloten diesen Kurs, denn er bietet Gelegenheiten zu überholen, was ein wesentliches Element für spannende Rennen ist. Aufgrund der phantastischen Umgebung der Strecke und des besonderen Flairs von Montreal ist der Große Preis von Kanada eine ideale Wahl für die sich nach Übersee sehnenden Fans der Formel 1.
Sowohl für die Tribünen als auch die Stehplätze stehen Tickets nur in beschränkter Zahl zur Verfügung, also sichern Sie sich Ihr Ticket im Voraus!
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